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Fälscher von Potenzpräparaten identifizieren

Beliebt aber unsicher – Potenzpräparate im Internet

Ob Viagra, Cialis oder sonstige Präparate zur Hilfe für die Männlichkeit, sie werden häufig online gekauft. Einerseits hat man den Vorteil des Preisvergleichs und kann sich vergleichsweise kostengünstig versorgen, zum anderen bleibt man unbekannt. Aber solche Bequemlichkeit birgt Risiken und zwar nicht nur für die Datensicherheit. Besonders die so beliebten Pillen zur Förderung einer guten Erektion sind im Internet  oft Präparate von unseriösen Geschäftemachern. Was kann man tun, um sich davor zu schützen?

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Wichtige Überlegungen für sicheres Kaufen

Eine wesentliche Komponente der Webseite einer Vertrauen erweckenden Firma im Internet ist das Impressum – also die gesetzlich obligatorische Herkunftsangabe – der Webseite. Man sollte allerdings sogar bei vorhandenem Impressum einmal kontrollieren,  ob es sich bei der aufgeführten Apotheke um eine tatsächlich existierende handelt. Bei einer Website, die kein Impressum beinhaltet,  sollte man auf keinen Fall kaufen.

Ein vielversprechendes Kriterium ist ebenso, wenn das Unternehmen den Sitz in Deutschland hat. So ein Standort, obwohl nicht  zwingend nötig, bietet die Möglichkeit, das Unternehmen leicht zu erreichen und einen guten Service zu bekommen. Die Hotline ist hier von großem Wert.

Der Kaufpreis des Mittels ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Er muss logisch sein. Generell ist der Preis für vier Pillen Viagra (100 mg) im Einzelverkauf um die 80 EUR. Das schließt allerdings die Rezepterstellung ein. Ist der Preis wesentlich günstiger, ist das verdächtig.

Potenz und blinde Punkte

Was oben ausgeführt wird, ist sicher gesunder Menschenverstand. Wenn es allerdings um die Sexualität geht, besonders im Zusammenhang mit der Männlichkeit, hakt aber der gesunde Menschenverstand häufig aus und man kann schnell in die Gefahr kommen, sich leichtsinniger zu benehmen als in anderen Lebensbereichen. Ebenfalls führt das World Wide Web leicht in Versuchung durch die einfachen Transaktionen. Also: ständig Vorsicht!

Web-Vertrieb – wie lange noch?

Der angenehme Internet-Einkauf von Potenzmitteln könnte sowieso unter Umständen demnächst vorbei sein. Zum Schutz der Patientensicherheit möchte der Gesundheitsausschuss des Bundesrates den Versand von rezeptpflichtigen Pharmazeutika verbieten. Jetzt wird im Plenum des Bundesrates debattiert. Wer weiß, was die Zukunft bringt?

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